Leistungen

2.4. Ausstattung der Kindertagespflegestelle

Die KTP verfügt über zwei kindgerechte Räume:

Raum 1: Gruppenraum

mit Puppenecke/Bauecke und Freispielfläche sowie einem Kreativen Bereich.

Raum 2: Snoozelraum

der Ruheraum/Schlafraum Sensomotorischer Raum mit Wickelmöglichkeit sowie Kuschelecke und Lesebereich

Zusätzlich verfügt die KTP über eine Essküche mit großer Eckbank, ein Badezimmer, sowie einen Flur und dazu ein kleiner Garten, in dem die Kinder sich austoben können.

 

2.5. Eingewöhnungsphase:

Die Eingewöhnungszeit von zu Hause in die Kindertagespflege ist für die Kinder und deren Eltern ein wichtiger Einschnitt im Leben. Ich lege großen Wert darauf, dass die Phase der Eingewöhnung so individuell und sanft wie möglich abläuft. Auch bin ich der Überzeugung, dass die ersten Tage in der Einrichtung das Fundament für eine bestmögliche Bildung und Erziehung der Kinder voraussetzt. Für einen guten Start in der Kindertagespflege trage ich und die Eltern gemeinsam dazu bei, diese Übergangssituation bestmöglich zu bewältigen.

Der Leitfaden für pädagogisches Handeln besteht darin, jedes Kind ernst zu nehmen und auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen. Das bedeutet nicht nur bloße Wissensvermittlung. Die Kinder sollen lernen, eigene Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen. Die Kinder brauchen zuverlässige Bindungen und Beziehungen. Diese werden schon in der Eingewöhnungszeit gebildet. In der Kindertagespflege wird das „Berliner Modell “praktiziert. Das bedeutet, eine erwachsene Bezugsperson ist täglich und in Absprache mit der Bezugserzieherin/Bezugstagesmutter, zeitlich begrenzt, mit dem neuen Kind in der Gruppe. Kind und Bezugsperson (in d. R. Eltern) lernen nach und nach den Tagesablauf kennen. Dadurch wird das Vertrauen der Eltern sowie deren Kinder in die Arbeit mit der Erzieherin /Tagesmutter gestärkt. Sie können das Geschehen beobachten und werden ermutigt, sich aktiv daran zu beteiligen. Wichtige Information werden ausgetauscht, Zeiten werden besprochen und der Kontakt zum neuen Kind wird intensiviert. Erst wenn Bezugserzieherin/Bezugstagesmutter und die Bezugspersonen ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben, beginnt der Loslösungsprozess. Das bedeutet, nach und nach lernt das Kind, sich auf Erzieherin/Tagesmutter einzulassen und den Zeitangaben zu vertrauen. Ähnlich wird die Eingewöhnung im Kindergarten praktiziert.

 

Manchmal brauchen auch die Eltern eine Eingewöhnungszeit. Über das Handy bleibe ich mit Ihnen im stetigen Austausch. Gerne senden wir Ihnen Kurzinfos zu und bei Wunsch auch Fotos.

Denn entspannte Eltern sorgen für entspannte Kinder.

 

2.6. Betreuungsgruppe:

Jedes einzelne Kind ist für sich außergewöhnlich, daher benötigt es auch eine individuelle Förderung und Betreuung. Besonders gut möglich ist dies in einer kleinen, sowie gut durchmischten Gruppe an Jungen und Mädchen.  (Die Gruppenstärke beträgt zwischen 5 bis maximal 7 Kinder; Je nach Personalstruktur).

Ich verstehe mich nicht bloß als eine Kinderbetreuungseinrichtung, sondern als einen Ort, an dem Ihr Kind einen lebensnahen und kindgerechten Raum findet, indem es gerne spielt, lernt und zu einer eigenständigen Persönlichkeit heranwächst. Um dies zu ermöglichen sind mir folgende erzieherischen Grundsätze und Gedanken wichtig:

 

2.7. Erzieherische Grundsätze/Pädagogische Aspekte:

Jedes Kind wird von mir als eine einzigartige Persönlichkeit gesehen, der es genauso viel Liebe, Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen gilt, wie jedem anderen Erwachsenem auch. Daher ist es für mich eine Selbstverständlichkeit auf jegliche Formen der Gewalt zu verzichten und wird von mir strikt abgelehnt.  Im alltäglichen Beisammensein möchte ich die Kinder daher zur gegenseitigen Hilfestellung, Achtung und Rücksichtnahme anregen. Auch den Aspekt des Sich-Entschuldigens und Verzeihen-Können möchten wir den Kindern nahebringen, um ein möglichst harmonisches Miteinander gewährleisten zu können. Hierzu ist es jedoch notwendig den Kindern angemessene Kritik- und Konfliktfähigkeit beizubringen, dies gelingt u. a. durch Rollenspiele, die ich anbieten möchten, in denen Konfliktlösungsmodelle dargestellt und veranschaulicht werden.

Die Kinder genießen in der KTP zwar viele Freiheiten, lernen aber auch bestimmte Regeln und Grenzen einzuhalten. Diese werden von mir stets den Kindern erklärt und nicht nur bloß angeordnet, sodass sie auch den Sinn hinter diesen Grenzen und Regeln nachvollziehen können. Je nach Alter der Kinder, können bestimmte Regeln gemeinsam mit den Kindern kindgerecht erarbeitet werden, sodass sie möglichst das Gefühl vermittelt bekommen, als vollwertig zu gelten und dass ihrer Meinung Beachtung geschenkt wird.

 

2.8. Regeln:

Für Kinder sind feste Regeln und Rituale wichtige Anhaltspunkte, die ihnen helfen im Alltag Sicherheit und Geborgenheit zu finden.

Wie erwähnt werden alle Regeln den Kindern erklärt, sodass sie den Sinn erfassen können und nach Möglichkeit werden diese mit den Kindern aufgestellt. Zu den festen Regeln und Ritualen zählen in der Kindertagespflege:

  • Straßenschuhe werden ins entsprechende Fach/Kleiderhacken im Eingangsbereich verstaut, ebenso wie Jacken, Taschen u. ä. Da ich mit den Kindern auch auf dem Boden spiele, herrscht im gesamten Aufenthaltsbereich der Kinder ein striktes Straßenschuh Verbot, dies gilt auch für Erwachsene.
  • Nach dem Spielen werden die benutzen Spielsachen aufgeräumt
  • Spielsachen werden nicht zerstört
  • Auf andere Kinder wird Rücksicht genommen
  • Während der gemeinsamen Essenszeiten bleiben alle sitzen.
  • Händewaschen vor und nach den Mahlzeiten, sowie anschließendes Zähne Putzen.
  • Feste Ruhephasen/ Schlafzeiten
  • Pünktliches Abholen und Bringen der Kinder

 

Nach oben scrollen